Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 20.09.2017

Sanierung Kinderspielplatz Karlstraße - Vergabe der landschaftsgärtnerischen Arbeiten

Der Gemeinderat hat in seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause die landschaftsgärtnerischen Arbeiten, im Rahmen der Sanierung des Kinderspielplatzes in der Karlstraße, einstimmig an die billigste Bieterin zum Brutto-Angebotspreis von 34.688,44 Euro vergeben. In der öffentlichen Sitzung am 10.05.2017 hat er auf Grundlage des Planungskonzepts von Frau Landschaftsarchitekt Unseld-Eisele den Baubeschluss gefasst und sie mit der Ausschreibung der landschaftsgärtnerischen Arbeiten beauftragt. Im Zuge einer beschränkten Ausschreibung wurden sechs Firmen aufgefordert, ein Angebot abzugeben. Bei der Submission am 05.09.2017 wurden vier Angebote eingereicht.
 
Für die Spielgeräte wurden im Vorfeld von Frau Unseld-Eisele von zwei Anbietern vergleichbare Angebote eingeholt. Aufgrund der langen Lieferzeit von circa sechs Wochen wurde die billigste Bieterin beauftragt, die Spielgeräte zum Brutto-Angebotspreis von 19.636,19 Euro auszuliefern.

Sanierung der Beleuchtung im Rathaus - Vergabe der Elektroarbeiten

Die Sanierung der Beleuchtung im Rathaus wurde in dieser Sitzung ebenso an die billigste Bieterin zum Brutto-Angebotspreis von 74.301,70 Euro einstimmig vergeben. Auf Antrag der Verwaltung zur Erneuerung der Beleuchtung im Rathaus hat das Regierungspräsidium Stuttgart am 27.05.2016 im Rahmen des Kommunalinvestitions-Förderungsgesetzes (KinvFG) der Gemeinde Oberboihingen eine pauschale Zuwendung von 53.373,79 Euro gewährt. Die zum Austausch der alten Neonröhrenlampen durch LED-Lampen notwendigen Elektroarbeiten wurden inzwischen beschränkt ausgeschrieben. Von den vier zur Abgabe eines Angebots aufgeforderten Firmen haben bei der Submission am 31.08.2017 drei Firmen ihre Angebote eingereicht.

Beschaffung eines Notstromaggregats für die Freiwillige Feuerwehr Oberboihingen

Der Gemeinderat stimmte der Beschaffung des Notstromaggregats LIMA 900/67 zum Brutto-Angebotspreis von 45.291,40 Euro zu. Es ist die Aufgabe aller zuständigen Behörden im Land sowie der Gemeinden sich in geeigneter Art und Weise auf langanhaltende und flächendeckende Stromausfälle, verursacht z. B. durch Naturkatastrophen, Schneechaos oder veraltete Leitungsnetze, sich in geeigneter Art und Weise drauf vorzubereiten. Beim Bau des neuen Feuerwehrhauses wurde eine Notstromeinsparung vorgesehen, um das Gebäude bei einem Stromausfall betriebsbereit halten zu können. Derzeit handelt es sich um das einzige öffentliche Gebäude im Ort, das über diese Möglichkeit verfügt. Sukzessive sollen weiter öffentliche Gebäude nachgerüstet werden. Die Anschaffung wurde für das Jahr 2017 im Haushalt eingeplant. Am 8. Juli 2017 fand am Feuerwehrhaus eine Vorführung des Notstromaggregats der Freiwilligen Feuerwehr Auenwald im Rems-Murr-Kreis statt. Grundsätzlich standen zwei Typen von Notstromaggregaten zur Auswahl. Zum einen eine mobile Variante mit Lichtmast, zum anderen eine Ausführung ohne Lichtmast. Nachdem die mobile Variante mit Lichtmast einen erheblichen einsatztaktischen Mehrwert darstellt und das Aggregat nicht nur bei flächendeckenden Stromausfällen, sondern bei zahlreichen denkbaren Einsätzen zur Verwendung kommen kann, schlug die Verwaltung im Einvernehmen mit dem Kommandanten die Anschaffung eines solchen Geräts vor. Unter Voraussetzung, dass nicht alle Verbraucher gleichzeitig betrieben werden, ist dieses Notstromaggregat ausreichend, um das Feuerwehrhaus in Betrieb zu halten. Im Haushaltsplan sind 35.000,00 Euro eingestellt. Die Mehrkosten können im laufenden Haushaltsjahr durch entsprechend weniger Ausgaben der Freiwilligen Feuerwehr im Verwaltungshaushalt kompensiert werden.

(Erstellt am 28. September 2017)