„Oberboihinger Heimatlied“ (Nr. 1)

von Willi Groß

1. Wo neckarwärts der Talbach fließet,
da liegt mein Dorf, die Heimat mein.
Schaut man ins Tal, so läßt er grüßen,
der Lauf des Neckars, silbern fein.
Wie könnt’s woanders schöner sein?
Oberboihingen, so wunderschön am Neckarstrand mit seinen Höhn.

2. Wenn Kirchenglocken festlich klingen
im ganzen Dorf und Tal entlang,
da will mein Herz vor Freude singen,
so wie der Glocken heller Klang,
hier möchte ich sein mein Leben lang.
Oberboihingen ...

3. Wenn dann im Mai die Bäume blühen
an allen Hängen rings umher,
kann man im Paradies sich fühlen,
die Luft ist mild und blütenschwer.
Das Glück ist da, was brauch‘ ich mehr?
Oberboihingen ...

4. Denk nur an Heuspach, Buckenhalde,
den Wasserfall und Kirchenrain,
durchs Tal hinaus ist man im Walde,
es kann wohl nirgends schöner sein!
Das ist die schöne Heimat mein.
Oberboihingen ...

5. Doch bleibt die Uhr des Lebens stehen,
ist man zu „dem“ zurückgekehrt,
der all dies Schöne dich ließ sehen
und so viel Glück dir hat beschert;
ein solcher Trost ist Goldes wert.
Oberboihingen ...

Oberboihinger Heimatlied (Nr. 2) - Wohl ist die Welt so groß und weit …

von Helmut Layh

1. Wohl ist die Welt so groß und weit und voller Sonnenschein,
    das allerschönste Stück davon, ist doch die Heimat mein.
    Das ist mein Oberboihingen, mit seinen stolzen Höh`n,
    wo Kirche, Rathaus, Hohentwiel, am Dorfplatz herrlich stehn..
    Heidi, heidi ….

2. Dort wo zum schönen Neckarstrand der Talbach silbern fließt,
    dort wo im Abendsonnenschein der Tachenhausen grüßt.
    Das ist mein liebes Heimatland, wohin mich‘s immer zieht,
    dort wo es frohe Menschen gibt, da singt man dieses Lied.
    Heidi….

3. Darum auf und stoßt die Gläser an, es lebt die Heimat mein,
    die Berge hoch, das grüne Tal, das Vaterhaus der Wein
    und wenn dann einst, so leid mirs tut, mein Lebenslicht erlischt,
    freu ich mich, dass der Himmel auch, schön wie die Heimat ist.
    Heidi….